Jahreslosung 2020

"ICH GLAUBE, HILF MEINEM UNGLAUBEN“

Markus 9, 24

Ökumene in der Stadt Neckargemünd  

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Aktuell zu Corona

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

Wir möchten Sie ganz direkt fragen und ermutigen:

Brauchen Sie derzeit Hilfe?

Bei Einkäufen, Botengängen, Tiere versorgen, Hunde ausführen, oder etwas ganz Anderem?

Wir haben in Neckargemünd zur Hilfe aufgerufen und bereits über 40 Menschen aus allen Gebieten der Stadt Neckargemünd haben gesagt: ich kann helfen!

Nun warten wir auf Nachfragen!

* Vielleicht trauen Sie sich nicht mehr raus?

* Vielleicht gehören Sie zu einer Risikogruppe, die sich auf keinen Fall anstecken sollte?

* Vielleicht wohnen Ihre Angehörigen nicht hier und müssten dann keine Wege mehr auf sich nehmen um Sie zu versorgen?

* Vielleicht fallen auch Ihre Nachbarn aus, weil sie selbst Hilfe brauchen?

* Vielleicht kennen Sie Andere, die diese Hilfe brauchen können?

In all diesen Fällen können Sie sich im evangelischen Pfarramt der Markusgemeinde in Neckargemünd melden.

Wir haben es übernommen, Hilfe zu koordinieren.

Kontakt:

Telefon 06223-2648

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Scheuen Sie sich nicht, anzurufen und nachzufragen und seien Sie versichert: Sie sind keine Last, denn gerade jetzt möchten Menschen etwas Sinnvolles tun und anderen beistehen.

Gelebte Solidarität ist es, was unsere Welt in diesen Tagen braucht.

Dazu wollen wir beitragen! 

Bleiben Sie behütet und beschützt!

Ermutigung

Jeden Abend um 18.50 Uhr werden wir es spielen: Der Mond ist aufgegangen!

Vom Balkon unseres Pfarrhauses aus in der Bürgermeister-Müßig Str. 15, weit hinaus über die Elsenz, rüber zur Mühlgasse, zur Stadtmauer, in die Altstadt und bis an die Hauptstraße.

So weit, wie man es hört!

Öffnen Sie doch Ihre Fenster, hören Sie zu, winken Sie sich zu, singen Sie mit.

Wir können uns derzeit nicht begegnen, aber wir können uns noch sehen, wahrnehmen und vielleicht auch Andere und diese Welt in unsere Gebete einschließen. 

Das Lied von Matthias Claudius kann Mut machen:

Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen, am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold,
als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.

So legt euch, Schwestern, Brüder, in Gottes Namen nieder, kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen und lass uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbarn auch.  


16.3.2020

Liebe Gemeindeglieder,

die angespannte Lage in Sachen „Corona“ veranlasst auch uns als Kirchengemeinde zu außergewöhnlichen Schritten.

Wir bitten um Beachtung der folgenden Informationen:

  • Um unsere Gemeindeglieder zu schützen haben wir beschlossen, dass alle Gruppen und Kreise und Chöre in den nächsten Wochen pausieren, bis die Lage    Treffen wieder zulassen wird.
  • Das Gemeindebüro wird zu den üblichen Zeiten besetzt sein und ist telefonisch erreichbar. Das Büro ist aber zunächst für den Publikumsverkehr geschlossen.
  • Bis auf weiteres werden wir in unseren Kirchen auch keine Gottesdienste feiern. Wir weisen ausdrücklich auf die guten Gottesdienst-Angebote im Fernsehen und im Radio hin.
  • Gerade in diesen Zeiten braucht es unser Gebet. Bitte beten Sie für diejenigen, die von Krankheit betroffen sind und für Angehörige, die um ihre Lieben bangen. Aber auch für diejenigen, die in vielen unterschiedlichen Bereichen für Erkrankte und für unser aller Wohl und das Aufrechterhalten unserer gesellschaftlichen Strukturen arbeiten.
  • Wer Unterstützung zuhause benötigt oder in Not ist, kann sich gerne telefonisch an uns wenden: Tel. 06223-2648.

Auch in Zeiten von Corona und Pandemie trägt uns unser Glaube, und wir werden Wege finden, als christliche Gemeinde einander beizustehen, einander zu trösten und zu tragen.

Weitere Informationen und Änderungen finden Sie auch in nächster Zeit hier auf unserer Homepage!

Pfarrer Andreas Hasenkamp und Pfarrerin Petra Hasenkamp  

Absage Jubelkonfirmation

Liebe Jubilare/innen der Jubelkonfirmation,

bestimmt haben Sie sich angesichts der Corona-Situation im Land schon Gedanken gemacht, was denn mit unserer Jubelkonfirmation sein wird und ob Sie überhaupt noch teilnehmen sollen?

Nun haben wir von Seiten des Pfarramtes beschlossen, kein Risiko einzugehen und die Jubelkonfirmation zu verschieben.

Sie wird am 29.März 2020 also nicht stattfinden, sondern zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die gesundheitliche Lage für Deutschland absehbarer ist.

Alle, die jetzt zu- oder abgesagt hatten, werden dann von uns eine neue Einladung bekommen und müssen sich dann erneut melden. Vielleicht werden ja auch noch Menschen dabei sein, die jetzt nicht teilnehmen konnten/wollten.

Wir denken, diese Nachricht ist in Ihrer aller Sinn, selbstverständlich sind Sie dennoch zu Gottesdiensten eingeladen, die derzeit noch stattfinden dürfen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen und dass Sie bewahrt bleiben!

Ihre Pfarrerin Petra Hasenkamp

Queres aus Quarantäne: Zehn Gebote für die Corona-Zeit

Auf Martin Luther geht der Gedanke zurück, dass ein glaubender Mensch jeden Tag „neue Dekaloge“ entwerfen könne. Thorsten Latzel, der Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt, hat das angesichts der Corona-Pandemie versucht.

Das Wort „Quarantäne“ geht ursprünglich auf das lateinische Zahlwort quadraginta, „vierzig“, zurück. Es bezeichnete früher die vierzigtägige Isolation, die man im Mittelalter ab dem 14. Jahrhundert zum Schutz vor Pest und Seuchen über Reisende oder Schiffe verhängte - in Aufnahme alter biblischer Reinheitsvorschriften (3. Mose 12,1-8). Noch in den 1960er Jahren wurden in Deutschland bei Pockenausbrüchen infizierte Menschen zum Teil ohne medizinische Versorgung in Schullandheimen isoliert.

Während der Covid-19-Pandemie erleben wir gerade eine umfassende gesellschaftliche Quarantäne - mitten in der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern. Ich glaube, dass es gut ist, wenn wir diese Zeit nicht depressiv als „Seuchen-Opfer“ erleiden, sondern aktiv und kreativ mit ihr umgehen. Und dass es gut ist, wenn die Pandemie das Beste von dem herausholt, was in uns steckt - so dass wir uns im Nachhinein vielleicht einmal über das „Gute im Schlechten“ wundern werden. Dafür kann die Fastenzeiten als Zeit des Umdenkens und der Besinnung hilfreich sein.

Ein anderes Wort für Quarantäne im 19. Jahrhundert war Kontumaz, von lateinisch contumacia: „Trotz“, „Unbeugsamkeit“. Die Corona-Auszeit sollte so eine Zeit sein, in der wir Haltung zeigen. Fromm formuliert eine gute Mischung aus Nächstenliebe, Gottvertrauen und innerem Rückgrat.

Auf Martin Luther geht der schöne Gedanke zurück, dass ein glaubender Mensch jeden Tag „neue Dekaloge“ entwerfen könne. Deshalb hier ein Versuch:

10 Gebote für die Corona-Zeit

  1. Du sollst Deine Mitmenschen lieben, komm ihnen aber gerade deswegen nicht zu nahe.
    Übe Dich in „liebevoller Distanz“. Auf Deine Gesundheit und die Deiner Mitmenschen zu achten, ist immer wichtig. Jetzt kann es lebenswichtig werden.
  2. Du sollst nicht horten - weder Klopapier noch Nudeln und schon gar keine Desinfektionsmittel oder gar Schutzkleidung. Die werden in Kliniken gebraucht, nicht im Gäste-Klo zu Hause.
  3. Die Pandemie sollte das Beste aus dem machen, was in Dir steckt. Keinen Corona-Wolf und kein Covid-Monster, sondern einen engagierten, solidarischen Mitmenschen.
  4. Du solltest ruhig auf manches verzichten. Quarantäne-Zeiten sind Fasten-Zeiten.
    Dafür gewinnst Du andere Freiheit hinzu. Das passt sehr gut in die Zeit vor Ostern.
  5. Du sollst keine Panik verbreiten. Panik ist nie ein guter Ratgeber, zu keiner Zeit, gesunder Menschenverstand und Humor dagegen schon.
    Deshalb hör auf Fachleute, beruhige andere und schmunzele über Dich selbst.
    Da macht man erstmal nichts falsch und es trägt sehr zur seelischen Gesundheit bei.
  6. Du solltest von „den Alten“ lernen. In früheren Zeiten von Seuchen und Pestilenz, als es noch keine so gute Medizin wie heute gab, half Menschen vor allem ein gesundes Gottvertrauen und die tätige Fürsorge für einander. Das ist auch heute sicher hilfreich.
  7. Du solltest vor allem die Menschen trösten und stärken, die krank werden, leiden oder sterben.
    Und auch die, die um sie trauern. Sei der Mensch für andere, den Du selbst gern um Dich hättest.
  8. Du solltest anderen beistehen, die deine Hilfe brauchen - Einsamen, Ängstlichen, Angeschlagenen. Oder Menschen, die jetzt beruflich unter Druck geraten.
    Das hilft nicht nur ihnen, sondern macht Dich auch selber frei.
  9. Du solltest frei, kreativ und aktiv mit der Pandemie umgehen. Dazu sind wir von Gott berufen.
    Du wirst am Ende vielleicht überrascht sein, was sie Positives aus Dir und anderen herausholt.
  10. Du solltest keine Angst vor Stille und Ruhe haben. Wenn die Quarantäne zu mehr Zeit zum Umdenken, zum Lesen und für die Familie führt, wäre das ein guter „sekundärer Krankheitsgewinn“.

Vocatio für Religionslehrerinnen und Religionslehrer

Am Sonntag, den 8. März, wurden im Gottesdienst der Markusgemeinde sieben Religionslehrerinnen und Religionslehrer mit der Erteilung von Religionsunterricht beauftragt (Vocatio). Der Gottesdienst wurde geleitet von Pfarrerin Petra Hasenkamp und Schuldekan Gunnar Kuderer (Ev. Kirchenbezirk Kraichgau), der den erkrankten Schuldekan Manfred Hilkert vertrat. In seiner Predigt stellte Schuldekan Kuderer einen wichtigen Zusammenhang von Bildung und Glauben dar: die Bildung ermögliche es den Menschen, die biblischen Geschichten selbst zu entdecken und zu verstehen, um so in Freiheit mit dem Herzen glauben zu können. Vor dem Einführungsakt erklärte Kuderer die Bedeutung der Vocatio: zwar sei der Religionsunterricht ein staatliches Unterrichtsfach, das sogar als einziges in der Verfassung verankert sei, aber die Kirche hätte die Aufsicht über die Bildungsinhalte und die Lehrkräfte.

Daher wurden nun sieben junge Lehrerinnen und Lehrer nach Studium, Referendariat und erfolgten Prüfungen von der Evangelischen Landeskirche zum Erteilen von Religionsunterricht berufen: Vanessa Wegener, Merle Beber, Sebastian Wacker, Carina Albrecht, Constanze Frankenbach (alle aus dem Kirchenbezirk Neckargemünd-Ebertbach), Carla Babuscio und Oliver Kling (aus dem Kirchenbezirk Kraichgau).
Nach Sendung und Segnung der jungen Lehrkräfte spendete die Gemeinde spontanen Beifall.

Bild: F.Richter

Treffpunkt. e mit der  BiBEL - Save the Dates.

Leider bis auf Weiteres abgesagt

Wir sind ein bunter Treffpunkt! Ökumenisch, aber auch für anders "religiös Musikalische", oder für  solche, die sich für "religiös unmusikalisch" halten, offen.

Jede und jeder Bibel-Interessierte ist uns herzlich willkommen!

Thema für das 1. Halbjahr 2020: Nachhaltigkeit und Vulnerabilität in der Bibel.

Vulnerabilität ( Verletztheit und Verletzlichkeit) im globalen wie im individuellen Kontext. Darum soll es in diesem 1. Halbjahr gehen.

Die ersten Texte der sogenanten Urgeschichte der Bibel (Genesis)   können uns darüber Auskunft geben.  Darum beginnen wir auch mit der Schöpfungsgechichte (Genesis) und der Frage:  Wie stehen der Auftrag " Macht Euch die Erde untertan!" und  "Gott setzte den Menschen in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre"eigentlich  im Verhältnis zueinander?

"Wir haben keinen Plan(et) B !", mahnt die "Fridays for Future " Bewegung!

Erde und Mensch sind auch in der hebräischen Bibel bewußt  eng aufeinander bezogen ( Erde = adamah und Mensch = adam) , und damit auch die  Verletzlichkeit und auch die Nachhaltigkeit. Klimawandel und sozialer Wandel sind damit  nicht nur höchst aktuelle Themen unserer Zeit, sondern  auch biblische Themen.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Mittwochs- Bibel-Treffpunkten ein: Wednesdays for future!

Pfr. Andreas Hasenkamp

Termine 2020

Mittwoch, 08.01.2020      um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus: Genesis (Schöpfungsgeschichte)

Mittwoch, 05.02.2020      um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus: Genesis (Kain und Abel)

Mittwoch, 11.03.2020      um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus: Genesis (Vertreibung aus dem Paradies)

Mittwoch, 08.04.2020      um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus

Mittwoch, 06.05.2020      um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus

Mittwoch, 24.06.2020      um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus

Mittwoch, 15.07.2020      um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus

 

 


Ökumenisches Mittagsgebet am Markt

Samstags an allen Markttagen findet um 11:00 Uhr in der evangelischen St. Ulrichskirche ein ökumenisches Mittagsgebet statt. 

Das Team der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Neckargemünds laden herzlich ein.

Kirchenschätze im Neckartal

Der Kirchenbezirk lädt ein, die Kirchen in der Region Neckartal – Kleiner Odenwald – Elsenztal zu entdecken mit ihren kleinen und großen Kunstschätzen. Dazu gibt es jetzt eine Broschüre, die in jeden Rucksack passt. Darin werden alle Evang. Kirchen der Region mit Bildern und einer kurzen Beschreibung vorgestellt, mit Öffnungszeiten der Pfarrämter und Ansprechpartnern. Wann die Kirchen offen sind, erfahren Sie auf der Homepage des Kirchenbezirkes. 

Die Broschüre liegt kostenfrei aus in den Kirchengemeinden und in vielen Tourist-Info-Punkten der Region. 

Kirchenbroschüre


Vergangenes:

Neuer Ältestenkreis eingeführt

Im Gottesdienst am 19. Januar 2020 wurde der neue Ältestenkreis der evangelischen Markusgemeinde Neckargemünd eingeführt. 9 Frauen und Männer werden die nächsten 6 Jahre zusammen mit dem Pfarrerehepaar Hasenkamp die Gemeinde leiten. Sie verantworten dabei Finanzen, Anstellung von Mitarbeitenden, v.a. in der  Kindertagesstätte, Gebäudefragen und alle inhaltliche Arbeit in der Kirchengemeinde.

Mit großem Dank und einem kleinen Geschenk wurde der alte Ältestenkreis verabschiedet und der neue Ältestenkreis mit einem „Ermutigungssegen“ eingeführt.

Sei gesegnet: Ohne die Sorge zu haben, dass nicht genügt, was du tust.

Sei gesegnet: Ohne die Angst zu haben, dass nicht ausreicht, was du bewegst.

Sei gesegnet: Ohne die Furcht zu haben, dass nicht zählt, was du tust.

Du bist gesegnet: Vor Gott genügt, zählt und reicht immer aus - seine Gnade.

AMEN

Herzlichen Glückwunsch und beste Wünsche an den neuen Ältestenkreis für eine erfolgreiche und gesegnete Arbeit!

Einführung neuer Ältestenkreis

v.l.n.r.: Pfrin. Petra Hasenkamp, Jana Ihrig, Dr. Manfred Rothe, Ling Ripke, Jutta Schulz, Verena Nutzinger, Dr. Dagmar Börsig, Margitta Reisky-Duchrow, Annemarie Nutzinger, Walter Muthmann, Pfr. Andreas Hasenkamp

Verabschiedung alter Ältestenkreis

v.l.n.r.: Pfrin. Petra Hasenkamp, Dr. Karin Richter, Dr. Manfred Rothe, Ling Ripke, Jutta Schulz, Verena Nutzinger, Dr. Dagmar Börsig, Margitta Reisky-Duchrow, Kurt Pfirmann, Pfr. Andreas Hasenkamp

Bekanntmachung des Wahlergebnisses

Liebe Gemeindeglieder,
bei der im Rahmen der allgemeinen Kirchenwahl am 1. Dezember 2019 durchgeführten Wahl der Kirchenältesten unserer Markusgemeinde wurden folgende Gemeindeglieder zu Kirchenältesten gewählt (alphabetische Reihenfolge):

1. Dr. Dr. Dagmar Börsig

2. Jana Ihrig

3. Walter Muthmann

4. Verena Nutzinger

5. Annemarie Nutzinger

6. Margitta Reisky-Duchrow

7. Ling Ripke

8. Dr. Manfred Rothe

9. Jutta Schulz

Die Genannten haben die Wahl angenommen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 15,7 % (253 Wahlbriefe)

Gegen die Wahl kann von jedem wahlberechtigten Gemeindeglied innerhalb einer Woche nach dieser Bekanntgabe Einspruch beim Gemeindewahlausschuss eingelegt werden. Der Einspruch kann nur auf die Verletzung gesetzlicher Vorschriften gestützt werden und muss schriftlich unter Angabe der Gründe erfolgen. Der Einspruch ist an den Gemeindewahlausschuss/Evangelisches Pfarramt Neckargemünd Markusgemeinde zu richten.

Während der Einspruchsfrist liegt das amtliche Wahlergebnis während der üblichen Sprechzeiten beim Pfarramt zur Einsichtnahme auf.

Die Grundordnung und das Leitungs- und Wahlgesetz der Evangelischen Landeskirche in Baden können Sie über die Rechtssammlung online (www.kirchenrecht-baden.de) oder beim Pfarramt während der allgemeinen Sprechzeiten einsehen.

Erfreulich viel Engagement in den Kirchengemeinden

Letzte Synode des Kirchenbezirks tagte in Bammental / 17 Projekte gefördert / Bezirkssynode konstituiert sich neu im Mai 2020

Die Zahl der Gemeindemitglieder im Kirchenbezirk Neckargemünd-Eberbach ist in den letzten vier Jahren von 31.500 auf knapp 30.000 gesunken. Gleichzeitig stieg die Zahl der Kooperation der Gemeinden untereinander und zwischen Gemeinden und Schulen. Dies berichteten Dekan und Schuldekan des Kirchenbezirks auf der Synodentagung am 18. Oktober in Bammental. Der Kirchenbezirk Neckargemünd-Eberbach besteht aus 29 Kirchengemeinden mit 20 Pfarrstellen und 37 Kirchen.

Dekan Ekkehard Leytz (Eberbach) in seinem Synodenbericht: „Nicht zuletzt weil in vielen Gemeinden die Zahl der Gemeindeglieder spürbar zurückgeht, lernen die Gemeinden die Zusammenarbeit und die Begegnung mit Menschen aus benachbarten Gemeinden auch als Bereicherung zu schätzen.“ Dazu gehören der über-regionale Klostertag für Kinder 2019 mit rund 220 Kinder und 600 Gottesdienstbesuchern an diesem Tag und der Tauftag für Kinder in Lobenfeld an dem in 2018 zwölf Kinder getauft wurden. Auch die Kooperationen von Schulen und Gemeinden haben zugenommen wie zum Beispiel der Weltgebetstag der Kinder in Neckargemünd oder ein Gemeinde-Schul-Projekt in Waldwimmersbach, berichtete Schuldekan Manfred Hilkert (Neckargemünd).

Neu ist Dr. Peter Buß (Gauangeloch), Beauftragter für Engagementförderung und Fundraising. Der praktizierende Jurist hilft seit Mai 2019 den Gemeinden, Menschen für die Mitarbeit zu gewinnen und Mittel für Projekte einzuwerben. Wichtig sei ihm im letzten Jahr auch gewesen, denen zu danken, die sich ehrenamtlich an der Leitung der Gemeinden beteiligen, so Dekan Leytz. Dazu hatte der Kirchenbezirk aus Projektmitteln alle ehrenamtlich tätigen Kirchenältesten zu einer Schifffahrt auf dem Neckar eingeladen.

Auch ein Blick in die Zukunft durfte im Bericht der Dekane nicht fehlen. „Herausgeforderte Kirche-wegweisender Glaube“ ist das Motto der Visitation des gesamten Kirchenbezirkes durch die Leitung der Badischen Landeskirche im März 2020. Auch Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh wird dabei sein.

Dekan Leytz: „Es liegen viele Herausforderungen vor uns. Im Vorfeld der Ältestenwahlen zeigt sich, dass sich erfreuliche viele Menschen für ihre Gemeinden engagieren und Verantwortung übernehmen. Das macht mich sehr zuversichtlich, dass unsere Kirche weiterhin so lebendig und Gott und den Menschen zugewandt bleibt.“

Dies war die letzte Sitzung der Bezirkssynode in dieser Legislaturperiode. Die nächste Sitzung findet nach den Kirchenwahlen mit den neuen Synodalen aus den Gemeinden, den Pfarrerinnen und Pfarrern und den Berufenen am 9. Mai 2020 statt. „Das Liegenschaftsprojekt hat die Synode und den Bezirkskirchenrat in der letzten Zeit sehr in Anspruch genommen“, erklärt Werner Ebinger (Wiesenbach), Vorsitzender der Bezirkssynode rückblickend.

Positiv sieht Ebinger die bisher 17 neuen Projekte im Kirchenbezirk, die aus einem Projektmittelfonds gefördert werden konnten. Dazu gehören unter anderem das Projekt „Pasta, Wasser, Wein“, besondere musikalische Veranstaltungen an kirchlichen Feiertagen, eine Schifffahrt auf dem Neckar als Dank an die Kirchenältesten, das LKW-Jugend-Projekt, das Kalenderprojekt 2020 für die Kirchengemeinden.

Aus dem in diesem Jahr auslaufenden Fonds wurden jährlich 30.000 Euro ausgeschüttet „für kreative Ideen, die das kirchliche Leben auf eine neue Art und Weise beleben“. Weitere Projekte, die jetzt auf der Bezirkssynode beschlossen wurden: Ein Materialpaket für evangelische Kitas, Gemeindeberatung im Rahmen des Liegenschaftsprojektes, ein Bezirkskirchentag in 2022 und die Weiterführung der Theo-Clubs an Schulen um ein weiteres Jahr. Die Restabwicklung der Projekte hat die Synode dem Bezirkskirchenrat übertragen. Mehr Infos: www.kbz-ne-eb.de

Angelika Schmidt, Dekanat Neckargemünd-Eberbach
 

Jubelkonfirmation 2019

Am Sonntag Judika waren die Jubelkonfirmanden/innen zum Festgottesdienst in die St.Ulrichskirche eingeladen. Die Jubilare waren vor 25, 50,60,65 und 70 Jahren konfirmiert worden. Um die 60 Menschen waren dieser Einladung gefolgt. Noch einmal wurden die Denksprüche, also Bibelworte von ihren Konfirmationen vorgelesen und ihnen wurde die Jahreslosung “Suche den Frieden und jage ihm nach “ und ein neues Segenswort zugesprochen. Selbstverständlich erhielten auch alle eine Jubelkonfirmationsurkunde. Stellvertretend für die Jahrgänge sieht man auf dem Foto die Jubilare der “Gnadenkonfirmation”, die 1949 konfirmiert wurden. Auch eine gemeinsame Abendmahlsfeier und viel Musik durch Gesänge, den Kirchenchor und die Orgel machten den Gottesdienst zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Foto: Markusgemeinde

 

25 Jahre Kirchliche Nachbarschaftshilfe

In diesem Jahr blickt die Kirchliche Nachbarschaftshilfe auf 25 Jahre ihres Bestehens zurück.

Dies hat die Markusgemeinde in einem besonderen Gottesdienst am Sonntag, den 17. März 2019 in der St. Ulrichskirche gemeinsam mit der Kirchlichen Nachbarschaftshilfe gefeiert.

Es gab viel zu danken in diesem Gottesdienst. Monika Völlmer, die seit 2007 Einsatzleiterin der Kirchlichen Nachbarschaftshilfe ist, blickte auf die Gründung im Jahr 1994 zurück und dankte der Gründerin Frau Dr. Ding-Greiner und den ersten Einsatzleiterinnen Hilde Tibor, Uta Thäder und Inge Müller für ihren segensvollen Einsatz. Sie berichtete von der vielseitigen und freudebringenden Arbeit der Nachbarschaftshilfe und dankte allen MitarbeiterInnen für ihr vertrauensvolles Engagement im Dienst für Menschen, den sie abgesehen von einer Aufwandsentschädigung ehrenamtlich leisten. Besonderer Dank richtete Monika Völlmer an Herta Otte, die in der Verwaltung und als Leitungsvertretung über Jahre eine wichtige Stütze für sie war und nun verabschiedet wurde. Pfrin. Hasenkamp dankte Herta Otte im Namen der Evang. Kirchengemeinde Neckargemünd für ihr großes Engagement. Als neue Kollegin in der Einsatzleitung wurde Annika Sutter herzlich begrüßt, die als Sozialpädagogin in Heidelberg tätig ist und in den vergangenen Monaten von Frau Völlmer in die Leitungsaufgaben der Kirchlichen Nachbarschaftshilfe eingearbeitet wurde, um sich für die alleinige Einsatzleitung später zu qualifizieren. Frau Sutter stellte sich der Gemeinde vor und freut sich auf ihre zukünftigen Aufgaben. Orgelmusik, Gemeindegesang, Bibelworte, Predigt und Gebete rahmten das Jubiläum als Gottesdienst feierlich ein und Pfrin. Hasenkamp segnete alle anwesenden Mitarbeiterinnen für ihren weiteren Dienst. 
Bürgermeister Frank Volk sprach abschließend ein Grußwort und betonte, wie wichtig die Nachbarschaftshilfe für die Kultur des Helfens in der Stadt Neckargemünd ist.
Bei Sektempfang und Kirchenkaffee fand das Jubiläum in persönlichen Gesprächen einen schönen Ausklang.

Die Markusgemeinde wünscht der Kirchlichen Nachbarschaftshilfe weiterhin einen segensreichen Dienst und viel Erfolg. Durch das Marmeladenprojekt und andere Spenden können wir die Nachbarschaftshilfe hoffentlich auch in Zukunft weiter finanziell unterstützen.


v.l.: Pfrin. Petra Hasenkamp, Bürgermeister Frank Volk, Monika Völlmer, Herta Otte, Annika Sutter
Foto: F. Richter

 

 

 

Verabschiedung von Lehrvikarin Stephanie Ultes

Am Sonntag, 16.09.2018 wurde in der St. Ulrichskirche Lehrvikarin Stephanie Ultes im Gottesdienst, bei dem auch der Kirchenchor unter Leitung von Viktor Schmidt mitwirkte, feierlich von Pfarrerin Petra Hasenkamp verabschiedet. 

Anschließend gab es Kirchenkaffee und die Möglichkeit, Frau Ultes persönlich auf Wiedersehen zu sagen.

Bererits am 1. September 2018 hat Stephanie Ultes als frisch ordinierte Pfarrerin ihren Probedienst in Neckarbischofsheim angetreten.

Die Markusgemeinde wünscht Frau Ultes alles Gute für ihren Beruf als Pfarrerin und ein gutes Einleben in Neckarbischofsheim gemeinsam mit ihrer Frau Ruth und Gottes Segen.


Foto: Markusgemeinde



Kirchenfenster-Wette


            

Marmeladenprojekt 2018

Auch dieses Jahr haben im Mai fleißige Frauen der Markusgemeinde begonnen, Marmelade zu kochen. Nach und nach werden die Früchte der Saison zu Marmelade verarbeitet und in Gläser gefüllt.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 600 Gläser verkauft. Als Gesamterlös (incl. Spenden) wurden 1.616,00 Euro an die Kirchliche Nachbarschaftshilfe Neckargemünd überwiesen, um die vielfältigen Aufgaben dort finanziell zu unterstützen.

 


Foto: Markusgemeinde

Herzlichen Dank an alle, die Marmelade gekauft und das Marmeladenteam mit Spenden unterstützt haben!!

Auch dieses Jahr können Sie gerne das Projekt mit Obstspenden oder kleinen Geldspenden für Zucker oder durch Ihre Mithilfe beim Kochen unterstützen!!

Für das Stammteam sagen schon mal herzlich DANKE

Dagmar Börsig & Margitta Reisky